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DOMAIN-ABFRAGE

Wie man einen Provider auswählt



Schritt 1 Schritt 2 Schritt 3 Schritt 4

 

 

Schritt 3 von 4: Vorhandene Angebote prüfen

Sofern nun Angebote verschiedener Anbieter vorliegen, müssen diese geprüft werden. Zunächst einmal kann man hier die Form und Sprache bewerten. Ist das Angebot übersichtlich und zeigt wichtige Informationen auf einen Blick? Sind die Texte im Angebot verständlich formuliert? Wird explizit auf einmalige Kosten, Tarife, Laufzeiten und Änderungs- sowie Kündigungsmöglichkeiten hingewiesen?

Inhaltlich hilft Ihnen unsere Provider-Checkliste, um die attraktiven von den weniger lohnenswerten Angeboten zu unterscheiden:

  • Für die Internet-Anbindung der Web-Server mit Ihren Internet-Inhalten garantiert der Anbieter (Provider) eine Mindestverfügbarkeit in Prozent der Vertragszeit. Üblich sind hier mittlerweile Zeiten von 99 Prozent. Vereinfacht ausgedrückt heißt das: Ihre Webseite ist im Mittel bei einer Mindestvertragslaufzeit von 12 Monaten an mindestens 361 von 365 Tagen erreichbar.

  • Die Übertragung der Homepage-Daten erfolgt über das sogenannte FTP-Verfahren oder einen kostenlose Upload. Beide Verfahren sollten dem Kunden keine Kosten verursachen.

  • Die Preisangaben sind brutto und enthalten alle Nebenkosten (Steuern, Gebühren, etc), was insbesondere für Domains gelten sollte.

  • Die Hotline (telefonische Hilfe) ist über eine normale Telefonnummer (oder eine 0180x-Nummer) erreichbar. Vorsicht bei Vorwahlen mit 0190x – hier kassiert Sie der Provider bei jedem Anruf ab.

  • Die eigene Homepage des Anbieters ist übersichtlich gestaltet. Achten Sie darauf, ob Möglichkeiten zur Hilfestellung bzw. zur Kontaktaufnahme ausdrücklich und gut sichtbar dargestellt werden. Bei Anbietern die eine Möglichkeit zur Kontaktaufnahme und Hilfestellung ein wenig „verstecken“, kommt schnell der erste Verdacht auf, dass man Anfragen dem Anschein nach vermeiden will.

  • Ist bei den Tarifen die Rede vom "unbegrenzten Datentransfer"? Falls dies angeboten wird, dann empfiehlt es sich, ganz genau zu lesen. Manche Anbieter schließen gewisse Inhalte (zum Beispiel Erotik-Angebote) aus oder binden die Zusage an bestimmte Vorraussetzungen bzw. Einschränkungen.

  • Akzeptable Kündigungsfristen bei Web-Hosting-Verträgen sind maximal 30 Tage (oder kürzer) zum Vertragsende. Die Vertragslaufzeit sollte 12 Monate nicht überschreiten. Manchmal können Ablösezahlungen beim Umzug einer Domain von Provider A zu Provider B verlangt werden (sogenannter  KK-Vorgang). Faustregel: Die Ablöse für eine Domain sollte den Betrag von 75 Euro nicht überschreiten).

  • Unüblich ist heutzutage eine Kautionsleistung.

 

 



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