Unter Webhosting versteht man die Speicherung von Daten für Webseiten im Internet. Der Webhoster ist derjenige, der die Server und Speicherkapazitäten zur ständigen Anbindung der Inhalte an das Internet bereitstellt und die Erreichbarkeit der Inhalte sichert. Ein anderer Name dafür ist Provider.
Provider sind also Anbieter, die in der Regel gegen Bezahlung Ressourcen zur Verfügung stellen, um Webseiten zu betreiben. Beim Webhosting werden zumeist Komplettpakete von der Domain- Registrierung bis zum E-Mail-Postfach angeboten. Diese Komplettpakete sind für Privatanwender und kleinere Firmen völlig ausreichend. Für professionelle Nutzer ist das Leistungsangebot dagegen sehr unterschiedlich, weil auch die Anforderungen sehr spezifisch sein können. Das beginnt bei der Unterstützung von Skriptsprachen bis zur Anbindung von Datenbanken sowie Datensicherung, Online-Zahlungsformen und höchster Verfügbarkeit.
Da es keine standardisierten Abläufe, Zulassungen oder Beschränkungen gibt, kann jeder Gewerbetreibende das Webhosting als Dienstleistung betreiben. Zudem ist der Markt noch lange nicht gesättigt. Als Folge davon existiert eine Vielzahl von Anbietern im Markt, woraus eine gewaltige Bandbreite an Angeboten und Services erwächst, die für den normalen Kunden schier unmöglich zu durchblicken ist. Orientierung liefert Ihnen Webhosting.de.
Zu den wichtigsten Kriterien bei der Auswahl eines Anbieters für Webhosting zählen die Kosten für die einmalige Bereitstellung oder Einrichtung sowie die laufenden Kosten für den Datenverkehr. Dazu gehören einerseits die Kosten für das übertragene Datenvolumen von der Internet-Seite zum Besucher, als auch die Kosten für die Geschwindigkeit der Anbindung an das Internet. Serviceleistungen für Hilfe und Beratung des Kunden werden oft versteckt in Form von exorbitanten Telefongebühren für die Nummer der Hotline.
Viele Betreiber von Webseiten möchten gerne Informationen über ihre Nutzer haben. Dazu kann man heutzutage sehr viele statistische Werte beim Besuch einer Internet-Seite abfragen. Wem also eine solche Statistik wertvoll ist, der sollte genau auf die angebotenen Optionen des Webhosting-Anbieters schauen. Dies ist vor allem für gewerbliche Seiten-Betreiber ein Muss. Denn ohne aussagekräftige Homepage-Statistik fehlt jegliche Voraussetzung, um die Nutzung des Angebots durch die Besucher zu bewerten oder zu interpretieren.
Grundsätzlich gilt für Einsteiger: Aller Anfang ist ausreichend mit einem Basis-Angebot was primär eine einfache Webpräsenz und eine E-Mail-Postfach sicherstellt. Zu einem späteren Zeitpunkt kann man bei fast allen Providern auf höherpreisige Tarife mit mehr Leistungsmerkmalen umsteigen. Auch der Umzug der Domain zu einem anderen Provider ist in der Regel problemlos möglich; allerdings fallen hierfür gesonderte Kosten an. Privatleute sei der Kauf eines guten Fachbuches über die eigene Gestaltung von Internet-Seiten empfohlen. Die meisten Provider stellen mittlerweile viele Hilfsmittel zur Verfügung, um sehr schnell und problemlos eine Basis-Homepage einzurichten. Firmen oder gewerblichen Anwendern wird dagegen geraten, für eine fachgerechte Konzeption und Programmierung professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen.